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Bronze für Tobias Busch bei Deutscher Speedwaymeisterschaft

Am letzten Wochenende fiel im bayrischen Olching die Entscheidung über den Titel „Deutscher Speedwaymeister “.

Die gesamte deutsche Speedwayelite war außer Vorjahrsmeister Martin Smolinski am Start. Er hatte sich verletzt und deshalb konnte er seinen Titel den er im vergangenen Jahr in Stralsund errungen hatte nicht verteidigen. Gespannt waren die Speedwayfreunde auf das Abschneiden des Stralsunders Tobias Busch. Nach langer Verletzungspause und Rehabilitation konnte man gespannt sein wie er in dem auserlesenem Feld abschneiden kann. Selbst hatte er sich vorgenommen ganz vorne um den Meistertitel mitzufahren. Seine aufsteigende Form hatte er bereits beim  Ostseepokal mit dem 6.Platz und guten Rennen in England nachgewiesen. Auch wollte er den 9.Platz vom Vorjahr vergessen machen.

Das er sich gut vorbereitet hatte bewies er gleich im ersten Lauf. Er hatte mit Tobias Kroner und dem Einheimischen Mark Riss zwei ernstzunehmende Fahrer mit am Startband. Souverän löste er die Aufgabe, gewann den Lauf und holte sich die ersten 3 Punkte. Im zweiten Lauf hatte er dann den von vielen als Geheimfavorit gehandelten Michael  Härtel als stärksten Gegner gegen sich. Nach einem schlechten Start kämpfte er sich dann aber stark an die Spitze und holte sich wiederum die 3 Punkte. In seinem nicht so  stark besetzten dritten Lauf holte er sich wieder die 3 Punkte und lag damit mit 9 Punkten nach 12 Läufen in Führung. Jetzt kam es auf die entscheidenden 2 Läufe an, die er noch zu absolvieren hatte. Und schon Lauf 16 sollte die Vorentscheidung bringen. Kevin Wölbert, der Vizemeister der letzten 2 Jahre, hatte zu dieser Zeit einen Punkt weniger und der Meister von 2015 Kay Huckenbeck, hatte wie Tobi 9 Punkte. Also eindeutig ein vorentscheidender Lauf. Tobias wirkte vor diesem Start  noch sehr konzentriert. Doch dann verpatzte er den Start und ging als dritter aus den Bändern. Jetzt sollte die Brechstange entscheiden und es ging wie sooft in solchen Situationen daneben. 4.Platz und 0 Punkte waren das Ergebnis. Aber es war noch nichts entschieden. In seinem letzten Lauf hätte Tobi dann gegen etwas  schwächere Fahrer diese Scharte wieder auswetzen können.  Leider wurde daraus nichts. Das Wetter hatte sich derart verschlechtert das durch Starkregen die Veranstaltung abgebrochen werden musste.  

In einem solchen Fall wird dann das Ergebnis von 16 Läufen (alle Fahrer hatten 4 Läufe absolviert) entsprechend dem Reglement gewertet.

Demnach wurde Kevin Wölbert mit 11 Punkten „Deutscher Meister“ . Kay Huckenbeck wurde Vizemeister und Tobias Busch mit 9 Punkten Dritter.

Tobi nach dem Rennen:“ Ich war nach dem 4. Lauf richtig frustriert. Ich hab den Start absolut verschlafen. Somit hatte ich in diesem Lauf gegen Kevin Wölbert und Kay Huckenbeck keine Chance. Vielleicht hätte ich mich mit einem 5. Lauf noch verbessern können. Aber auch der 3. Platz hat für mich einen großen Wert. Nach meiner schweren und langen Verletzung konnte ich zeigen dass ich wieder vorne mit dabei bin. Das Ergebnis lässt mich auf die neue Saison hoffen, und ich möchte hier in aller Öffentlichkeit mich bei Allen bedanken die mir in der schweren Zeit unterstützt und geholfen haben dass ich wieder Rennen fahren kann.

Herzlichen Glückwunsch Tobi und „Hals und Beinbruch“  für den Rest des Jahres und für die neue Saison! 

KDE

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